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Joachim Zelter ׀ Betrachtungen eines Krankenhausgängers ׀ Erzählungen
Tübingen: Klöpfer & Meyer, 2004
ISBN 3-937667-01-6
ca. 180 Seiten
geb. mit Schutzumschlag
€ 18,90

 

Verlagsinfos
Pressemappe

 

Textausschnitt:

»Schon mein Großvater hatte Angst vor Ärzten. Nie besuchte er einen Arzt, ein Krankenhaus, nicht einmal Freunde im Krankenhaus … Alles Ärztliche wies er von sich mit den Worten: Er lasse sich doch nicht zu Tode therapieren. Bei einer Wanderung erlitt er während einer Rast einen Schwächeanfall. Er wurde ohnmächtig. Passanten riefen einen Krankenwagen. Die Sirenen des Notarztwagens waren bereits zu hören, da richtete er sich auf und rief mir zu: >Halte sie auf!<«

 

Aus dem Verlagsprospekt:

»Sieben Erzählungen, jede mit einer Eigen-Art, einer besonderen Variante menschlicher Entrückung und tragik-komischer Vergeblichkeit. Da ist die Angst des Krankenhausgängers vor dem Krankenhaus. Da ist der Vortragsreisende, dessen Profession es gar nicht gibt. Und da ist die Cyclomanie eines Schriftstellers namens Klöden, der nicht dem Alkohol, nicht den Frauen, nicht den Tabletten, sondern dem Radrennsport, dem Giro d’Italia, der Tour de France verfällt.

Das Leben als Übergang und Untergang, oder mit dem bemerkenswerten literarischen Credo Becketts: Mich interessiert nur das Scheitern. Und so also erzählt Joachim Zelter sieben Mal vom Scheitern. Von einem Scheitern in Würde und in Menschlichkeit, getragen von den kleinen Gesten, die einen letztlich in dieser Welt überhaupt überleben lassen.«

 

Pressestimmen:

„Stilistisch glorios gebaut.“
Süddeutsche Zeitung

„Mit großer Lust an der Sprache und der Absurdität alltäglicher Kleinigkeiten.“
Brigitte

„Hypochonder haben es nicht leicht. Zum Trost gibt es ein Buch, das ihnen aus der Seele spricht.“
Südwestpresse

„Impetus satirischer Übertreibung, diese Zelter-Süchtigen vertraute Gratwanderung zwischen ins Extreme gesteigerter Realität und dem Umkippen ins Verrückte.“
Badische Zeitung

„Spritzigkeit, Schlagfertigkeit und geballte Erfindungskraft, kurzum hoch potenzierte Erzählkunst.“
Der Bund

„Ein Meister des magischen Humors, ein Wortmagier mit unwiderstehlicher Fabulierfreude und Sprachkraft.“
SWR

„Aufgeklärtes Hypochondertum, voller Sprachwitz und Sprachkraft.“
Schwäbisches Tagblatt

„Sieben Erzählungen voller Fabulierkunst, skurriler Komik und Sprachkraft.“
Thurgauer Zeitung

„Horrorszenarien mit Wortspielkomik. Für Krankenhausgänger nicht geeignet, zu hoch sind die Dosen an Scherz, Ironie und tieferer Bedeutung.“
Stuttgarter Nachrichten

„Zelters Krankenhausgänger verstrickt sich im Dschungel seiner Ängste, er treibt seine Horrorvisionen zum Supergau.“
Reutlinger General-Anzeiger

Literatur muss Spaß machen! Die 7 ironisch-skurrilen Geschichten von Joachim Zelter bieten die Garantie für gehobenes Lesevergnügen.“
ekz-Informationsdienst

„Was Zelter aus der Möglichkeit des Patienten, zwischen Teil- und Vollnarkose zu wählen, an grotesker Komik herausholt, verdient höchste Bewunderung.“
Stuttgarter Zeitung

„Amüsant, witzig, ins Groteske gesteigert.“
Schwarzwälder Bote

„Berührende Geschichten.“
Bücherschau

„Ein Muss für jeden Hypochonder.“
Esslinger Zeitung

 

Hörproben:

Betrachtungen eines Krankenhausgängers I

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Betrachtungen eines Krankenhausgängers II

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Betrachtungen eines Krankenhausgängers III

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