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Joachim Zelter ׀ Die Welt in Weiss ׀ Erzählungen
Tübingen: Klöpfer & Meyer, 2011
ca. 140 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-86351-001-5
€ 10,00


Verlagsinfos:

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Aus der Verlagsvorschau:

„Schon mein Großvater hatte Angst vor Ärzten. Nie besuchte er einen Arzt, ein Krankenhaus, nicht einmal Freunde im Krankenhaus … Alles Ärztliche wies er von sich mit den Worten: Er lasse sich doch nicht zu Tode therapieren. Bei einer Wanderung erlitt er während einer Rast einen Schwächeanfall. Er wurde ohnmächtig. Passanten riefen einen Krankenwagen. Die Sirenen  des Notarztwagens waren schon zu hören, da richtete er sich auf und rief mir zu: Halte sie auf!“

Acht vom Autor eigens für diesen Band zusammengestellte oder neu geschriebene Erzählungen  – jede von ihnen führt in eine andere Welt in Weiß, in eine andere Krankenwelt. Ein wahres Multiversum an Geschichten, Begebenheiten, Einwänden und Beobachtungen von tragikomischer Eigenwilligkeit und skurriler Schärfe.

Mit meisterlichem Gespür dringt Joachim Zelter in die Welt seiner Krankenhelden ein, zeichnet sie als liebenswerte „Antihelden“, als Klinikneurotiker und Hypochonder im fortgeschrittenen Stadium: Wiedergänger von Molieres eingebildetem Kranken und zugleich Protagonisten der menschlichsten aller menschlichen Schwächen überhaupt: der Angst und der Furcht.

 


Pressestimmen:

„Was Joachim Zelter aus der Möglichkeit des Patienten, zwischen Teil- und Vollnarkose zu wählen, an grotesker Komik herausholt, verdient allerhöchste Bewunderung.“
Stuttgarter Zeitung

„Das aufgeklärte Hypochondertum eines Patienten, der sich mit Akribie und gezähmter Panik auf seinen Eingriff vorbereitet: Der sich von seiner Partnerin typische Klinikspeisen kochen lässt. Der mit dem Feldstecher in OP-Säle spannt. Und der die Anästhesiologie studiert. All die Erörterungen, Überlegungen und Vorbereitungen, die nach Ansicht des Protagonisten vor dem potentiellen Tod im OP getroffen werden wollen …“
Schwäbisches Tagblatt

„Genau darin liegt die Meisterschaft des Erzählers Joachim Zelter, dass er Spannungsbögen und Pointen millimetergenau setzen kann, dass seine Geschichten eine ulkige und eine tiefernste Lesart zulassen, dass er stets im Komischen das typisch Menschliche, Endliche, Tragische aufspürt.“
Süddeutsche Zeitung

„Zelter schafft es mühelos, die Wahlfreiheit zwischen Vollnarkose und Spinalanästhesie in literarische Höhen zu bringen, in denen man Neurotiker lieben lernt.“
Lindauer Zeitung

„Hypochonder haben es nicht leicht. Zum Trost aber gibt es dieses  Buch, das ihnen aus der Seele spricht.“
Südwest Presse

„Die Leiden der Hypochonder sind zahlreich.“
Presse

„Eine wahre Freude wie der Autor mit den Worten spielt. Ein Trost für jeden Krankenhausgänger und Hypochonder.“
Literaturkritik

„Einem Hypochonder kurz vor der Operation sollte man die Welt ein Weiß besser nicht schenken.“
Leipzig Live

„Mit meisterhaften Gespür dringt Joachim Zelter in das Leben seiner Krankenhelden ein.“
Schwarzwälder Bote

„Voll von Situationskomik und -Dramatik.“
Mannheimer Morgen

„Ein genialer Text.“
Reulinger General-Anzeiger

„Die Welt in Weiß hat es dem Tübinger Autor Joachim Zelter offensichtlich angetan: In acht Erzählungen führt er Klinikneurotiker und Hypochonder vor
und zeigt mit seiner grotesken Sprachverdreherei, was es im Krankenhaus zu entdecken gilt.“
Xaver

 

 

Hörproben:

Auszug aus Betrachtungen eines Krankenhausgängers I

Auszug aus Betrachtungen eines Krankenhausgängers II

Auszug aus Betrachtungen eines Krankenhausgängers III