Magdi Aboul-Kheir, Die Heimat der Angst (Südwest Presse, 17.12.2004):

Die Erzählungen sind brillant aufgebaut, schildern, wie Wahnsinn, Absurdes, Extremes in den Alltag einziehen können. [...] Wie es Zelter schafft, die Spannung am Limit zu halten und mit skurrilen Einfällen zu glänzen. Und das Ganze in so klarem und reichhaltigem Deutsch, dass man sich auf künftige Erzählungen freut.


Georg Harder, Vorauseilender Schmerzzustand (Thurgauer Zeitung, 30.11.04):

 Sieben Erzählungen voller Fabulierkunst, skurriler Komik und Sprachkraft.

 
Anette Sosna, Zwischen den Welten (Esslinger Zeitung, 24.07.2004):

 Ein kurzweiliges Lesevergnügen voller Überraschungen und Kunstgriffe – und ein Muss für jeden Hypochonder.

 
Tobias Haberl, Es ist der Tod (Süddeutsche Zeitung, 19.07.2004):

Genau darin liegt die Meisterschaft des Erzählers Joachim Zelter. Dass er Spannungsbögen und Pointen millimetergenau setzen kann, dass seine Geschichten eine ulkige und eine tiefernste Lesart zulassen, dass er stets im Komischen das typisch Menschliche, Endliche, Tragische aufspürt.


Silja Ukena, Geschichten vom Feinsten (Brigitte, Nr.12, Mi. 26.05.2004):

Die Figuren in diesem Buch erinnern alle ein wenig an Don Quichotte: Arme Helden sind es, die dennoch Haltung bewahren. Der Knieverletzte der Titelgeschichte zum Beispiel, der sich angesichts einer bevorstehenden Operation  so lange in Panik steigert, bis er sicher ist, Opfer einer großen Verschwörung zu sein. Joachim Zelter erzählt davon mit großer Lust an der Sprache und der Absurdität alltäglicher Kleinigkeiten.


Silvia Hess, Wortathletische Tour de Vie (Der Bund, 10.04.2004):

Die Endzeit der Bücher ist noch lange nicht angebrochen, so lange einer wie Joachim Zelter mit dem Vertrauen dessen schreibt, der über Sprachkraft verfügt. Und so die Wörter zu heilen versteht.


Thomas Vogel, SWR, Literatur im Land (27.03.2004):

Zelter zeigt sich auch in seinen Erzählungen als ein Meister des magischen Humors, ein Wortmagier mit unwiderstehlicher Fabulierfreude und Sprachkraft.


Komische Klinik (Schwäbisches Tagblatt, 15.03.2004):

Das aufgeklärte Hypochondertum eines Patienten, der sich mit Akribie und gezähmter Panik auf seinen Eingriff vorbereitet: Der sich von seiner Partnerin typische Klinikspeisen kochen lässt. Der mit dem Feldstecher in OP-Säle spannt. Und der die Anästhesiologie studiert. All die Erörterungen, Überlegungen und Vorbereitungen, die nach Ansicht des Protagonisten vor dem potenziellen Tod im OP getroffen werden wollen, wirken im Verbund mit Sprachwitz und –kraft direkt auf die Lachmuskeln.


Nicole Golombek, Ironie und tiefere Bedeutung: Die sonderbaren Helden in den Erzählungen von Joachim Zelter (Stuttgarter Nachrichten, 11.03.2004):

Horrorszenarien mit Wortspielkomik. Für Krankenhausgänger nicht geeignet, zu hoch sind die Dosen an Scherz, Ironie und tieferer Bedeutung.