Schule der Arbeitslosen: Theater Osnabrück
Regie: Nina Gühlstorff
Uraufführung: 01.12.2007
Rechte:
Whale Songs Hamburg


  

PRESSE:
 


TAZ | 03.12.2007 Thorsten Stegemann

Bewerber mit optimiertem Lebenslauf

Joachim Zelters boshafte Satire “Die Schule der Arbeitslosen” wurde am Samstag in Osnabrück als Theaterstück uraufgeführt

Nina Gühlstorffs Inszenierung überzeugt vor allem durch die aussagekräftige Verknappung und satirische Zuspitzung des Themas. (…) Den Zuschauern bleibt so keine Zeit, sich mit Erfolg einzureden, sie seien noch nicht im “Sphericon”-Zeitalter angekommen.


DPA | 02.12.2007 Thorsten Stegemann

»Die Schule der Arbeitslosen« – Bitterböser Blick in eine Zukunft

Gühlstorff setzt das zynische Spiel mit der angeschlagenen Psyche temporeich in Szene und entlarvt die hektische Betriebsamkeit als inhaltsleere Beschäftigungstherapie. Dabei gelingen ihr im kalten, mit Plastikcontainern ausstaffierten Raum (Bühne: Marouscha Levy) eine Vielzahl aberwitziger und hintersinniger Arrangements, die einen drögen, politisch überkorrekten Tonfall geschickt vermeiden. Die Regisseurin hält sich (…) nur bedingt an Zelters Romanvorlage (…). Umso mehr Gewicht liegt auf der Kreativität und dem Improvisationstalent der Schauspieler, die den Zuschauern eindrucksvoll nahe bringen, wie unmittelbar das Selbstwertgefühl eines Menschen vom Besitz eines Arbeitsplatzes abhängen kann.


Neue Osnabrücker Zeitung | 03.12.2007 Christine Adam

Die Kunst des Frisierens

Arbeitslose – elf Schauspieler und sechs “echte” arbeitslose Laiendarsteller – entern die Bühne des Osnabrücker Theaters am Domhof. Köstlich unterschiedlich sind die Typen, die Regisseurin Nina Gühlstorff und ihr Team gemeinsam entwickelt haben. Wie sich jeder von ihnen zu einem zackig-smarten Arbeitswilligen verbiegt, daraus beziehen viele Szenen ihren lebensnahen Witz.


DPA | 02.12.2007 Thorsten Stegemann

»Die Schule der Arbeitslosen« – Bitterböser Blick in eine Zukunft

Gühlstorff setzt das zynische Spiel mit der angeschlagenen Psyche temporeich in Szene und entlarvt die hektische Betriebsamkeit als inhaltsleere Beschäftigungstherapie. Dabei gelingen ihr im kalten, mit Plastikcontainern ausstaffierten Raum (Bühne: Marouscha Levy) eine Vielzahl aberwitziger und hintersinniger Arrangements, die einen drögen, politisch überkorrekten Tonfall geschickt vermeiden. Die Regisseurin hält sich (…) nur bedingt an Zelters Romanvorlage (…). Umso mehr Gewicht liegt auf der Kreativität und dem Improvisationstalent der Schauspieler, die den Zuschauern eindrucksvoll nahe bringen, wie unmittelbar das Selbstwertgefühl eines Menschen vom Besitz eines Arbeitsplatzes abhängen kann.